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Digital Humanities an der Universität Salzburg Blog

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Anmeldung für DigiHist2026 möglich

Digitale Zugänge in den Geschichtswissenschaften haben vor allem im Bereich der digitalen Editionen und Textverarbeitung in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erhalten. Vergleichsweise weniger artikuliert ist die Diskussion im Feld der digitalen Zugänge zu materiellen Quellen und zum breiten Feld des kulturellen Erbes. An der Universität Salzburg hat die Forschung zur materiellen Kultur in Verbindung mit digitalen Tools und Methoden eine lange Tradition. Entsprechend stellt die Digital-History-Tagung 2026 das kulturelle Erbe ins Zentrum und bettet...

Logo der neue Frau Venus mit schwarzen Linien auf weißem Grund 0

MHDBDB Next: Forschen ohne Datenbankserver 

Die Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB) gehört zu den ältesten digitalen Forschungsinfrastrukturen der germanistischen Mediävistik. 1972 als Dissertationsprojekt auf Lochkarten gestartet, 1995 als eine der ersten geisteswissenschaftlichen Datenbanken im Web verfügbar und 2022 mit einem 50-jährigen Jubiläum gefeiert, steht die MHDBDB seit 2025 vor ihrer bislang tiefgreifendsten Erneuerung: der vollständigen Migration auf den TEI-XML-Standard und einer zugehörigen, datenbankfreien Forschungsplattform.   Wer die Vorgeschichte kennt, versteht, warum die aktuelle Migration so einschneidend für uns ist. Über zwei Jahrzehnte lang...

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Der VM-Cluster als Infrastrukturangebot an der Universität Salzburg im Testszenario des Projekts „Discovery of Things“

Mit dem wachsenden Einsatz von RDF-basierten Wissensgraphen in den Digital Humanities stellt sich zunehmend die Frage, ab welcher Datenmenge und Abfragekomplexität klassische Serverarchitekturen an ihre Grenzen stoßen und verteilte Infrastrukturen erforderlich werden.1 Insbesondere kombinierte SPARQL-Abfragen über zusammengeführte RDF-Bestände wie im Projekt „DiscoThings – Discovery of Things“ könnten ein Potential für Engpässe aufgrund der Größe des Graphs oder der Komplexität der Datenstrukturen bergen. Aufbauend auf dem zweiten Test Case2 des DHInfra-Projekts, in dem sich gezeigt hat,...

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Figuren digital: Neues WEAVE-Projekt zur computergestützten Figurenanalyse in mittelhochdeutschen Texten

Mit dem internationalen WEAVE-Forschungsprojekt „Figuren digital. Annotation, Methodik und Analyse im Kontext semantischer Konzepte“ startet ein neues Kooperationsprojekt zwischen der Universität Salzburg, der Universität Stuttgart und der FAU Erlangen-Nürnberg. Das dreijährige Projekt wird von Nora Ketschik (Lead Institution Universität Stuttgart), Katharina Zeppezauer-Wachauer (Projektleitung Salzburg) und Friedrich Michael Dimpel (Projektleitung FAU Erlangen-Nürnberg) geleitet und von FWF und DFG gefördert. Im Zentrum des Projekts steht die computergestützte Analyse literarischer Figuren in mittelhochdeutschen Erzähltexten. Untersucht wird, wie Figuren...

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DHInfra Proxmox-VMs und ihre Verwendung für DH Use Cases am Beispiel von „Managing Maximilian“ und „Pangloss“

Über ManMax und Pangloss Bei „Managing Maximilian“ (ManMax) handelt es sich um ein FWF-gefördertes Großprojekt zur Erstellung einer prosopografischen Datenbank des Hofes Maximilians I. ManMax nutzt derzeit APIS (eine Django-basierte Webanwendung, entwickelt am ACDH) mit einem eigens entwickelten, entkoppelten Frontend als primären Datenspeicher und Plattform zur Datenerstellung. Aufgrund der komplexen Datenstrukturen (im Wesentlichen große Graphen) wurde Pangloss entwickelt, eine FastAPI-basierte Plattform mit Pydantic für Datenmodellierung und -validierung, einem benutzerdefinierten Abfragegenerator zur Übersetzung der Pydantic-Modelle in...

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CfP: Summerschool „Who Cares: Collecting, preserving, and curating in museums, archives, and organizations“

Das Department für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Universität für Weiterbildung Krems veranstaltet vom 1.–6. Juli die Summerschool „Who Cares: Collecting, preserving, and curating in museums, archives, and organizations“. Im Fokus stehen Diskurse, Praktiken, Ethik und Politik der Fürsorge im Zusammenhang mit dem Sammeln, Bewahren, Restaurieren, Kuratieren, Interpretieren sowie Verwalten und Organisieren von Kulturerbe. Die Organisator:innen laden zur Teilnahme an der School ein und bitten um Beiträge, die das Thema aus verschiedenen Perspektiven aufgreifen. Möglichkeiten...

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Sommerschulen zu Digital Humanities 2026

Das Mittelalterblog stellt jedes Jahr das breite Angebot an Sommerschulen und anderen extracurricularen Angeboten zusammen. Die Rubrik „Digital Humanities“ wächst kontinuierlich. Für Studierende und Promovierende der Universität Salzburg sind diese Veranstaltungen eine gute Möglichkeit ihre Kompetenzen in den Digital Humanities zu erweitern und gleichzeitig Auslandserfahrung zu sammeln. Angebote Karoline Döring. Sommerschulen 2026. Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte (2026), https://mittelalter.hypotheses.org/39070 Beitragsbild: Gabor Fejes, 2015, Pixabay-Inhaltslizenz

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Verstärkung für die Digital History an der Universität Salzburg

Seit diesem Semester lehrt und forscht Dr. Drew Thomas an unserer Universität. Er ist Historiker mit Schwerpunkt auf der materiellen Kultur der Frühen Neuzeit, insbesondere auf der Geschichte der Kommunikation im Heiligen Römischen Reich während der Reformation und der deutschen Renaissance. Sein methodischer Fokus sind digitale Geschichtswissenschaften und computergestützte Verfahren. Studierende können im Sommersemester 2026 diese Lehrveranstaltungen bei ihm besuchen, mit denen er auch den Schwerpunkt Digital Humanities des IZMF verstärkt: Geschichte: Vorlesung: Digital History....

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Wissen, Diskussion und Praxis auf der SALZ 2026

Die Digital Humanities präsentieren sich beim großen Technologie- und Innovationsfestival Am 11. und 12. März findet das große Technologie- und Innovationsfestival SALZ im Messezentrum Salzburg (Liefering) und den City Beats (Altstadt) statt. An Tag 1 können Interessierte in Halle 1 des Messezentrums verschiedene Stände der Universität Salzburg besuchen. Am Stand zu den Digital Humanities können Messebesucher:innen mit Karoline Döring (IZMF / FB Geschichte) und Katharina Zeppezauer-Wachauer (MHDBDB / FB Germanistik) über digitale Technologien und geisteswissenschaftliche...

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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2026 aus dem Themenbereich Digital Humanities am IZMF

Die IZMF-Studienergänzung „Interdisziplinäre Mittelalter- und Frühneuzeitstudien mit Schwerpunkt Digital Humanities“ ist ein übergreifendes Studienangebot mit einem Schwerpunkt auf den digitalen Geisteswissenschaften. Sie verbindet im Curriculum die geisteswissenschaftlichen Fachbereiche der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät und der Kulturwissenschaftlichen Fakultät mit den technisch-informatischen Fächern der Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften. Im Studienjahr 2025/2026 gibt es eine Reihe von Lehrveranstaltungen, die eine Ausbildung der Studierenden in digitalen Ansätzen und Methoden zum Ziel haben sowie deren Umgang mit Daten, Tools und...