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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2026 aus dem Themenbereich Digital Humanities am IZMF

K. Döring, Wortwolke 2025

Die IZMF-Studienergänzung „Interdisziplinäre Mittelalter- und Frühneuzeitstudien mit Schwerpunkt Digital Humanities“ ist ein übergreifendes Studienangebot mit einem Schwerpunkt auf den digitalen Geisteswissenschaften. Sie verbindet im Curriculum die geisteswissenschaftlichen Fachbereiche der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät und der Kulturwissenschaftlichen Fakultät mit den technisch-informatischen Fächern der Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften.

Im Studienjahr 2025/2026 gibt es eine Reihe von Lehrveranstaltungen, die eine Ausbildung der Studierenden in digitalen Ansätzen und Methoden zum Ziel haben sowie deren Umgang mit Daten, Tools und Best Practices fördern. Speziell in diesen geisteswissenschaftlichen Fächern können Studierende im Sommersemester 2026 Veranstaltungen mit einem Schwerpunkt auf den Digital Humanities besuchen:

Geschichte

Proseminar: It’s a Material World. Materialität in Digitalen Spielen (Peter Färberböck)

In Digitalen Spielen interagieren wir stets mit historisierten Materialien oder Objekten. Selten hinterfragen wir aber, warum der Umgang mit diesen Gegenständen nicht einen ähnlichen Diskurs hervorruft, wie die historischen Objekte, die wir in Museen finden, die in Quellen (Inventaren, Rechnungsbüchern, Reiseberichten, Gemälden …) erwähnt oder dargestellt werden. In diesem Proseminar soll genau dieser Umstand angegangen werden: Warum ist das so und inwiefern kann die Auseinandersetzung mit Digitalen Spielen zu diesem geschichtswissenschaftlichen Diskurs beitragen? Geht das überhaupt?

Im Proseminar werden einzelne, kleine Projekte bearbeitet, die gemeinsam diskutiert werden, um uns alle einen tieferen Einblick in das große Ganze zu geben. 

Altertumswissenschaften

Übung: Transkribus und Archäologie – digitale Verarbeitung von archäologischen Fund- und Tagebüchern am Beispiel der Grabung Karanovo (Melissa Vetters und Veronika Führer)

In der Übung sollen anhand ausgewählter Fundbücher und anderer Archivalien aus der Grabung des prähistorischen Tells von Karanovo in Bulgarien die Rohdatenvorbereitung, digitale Transkriptionsmethodik und weitere Aufbereitung sowie Auswertungsmöglichkeiten solcher digitaler Daten erlernt, angewandt und ausgelotet werden. Zudem sollen die Möglichkeiten, aber auch Limitationen einer solchen Herangehensweise reflektiert und diskutiert werden.

Das Ziel der Übung ist, Grundkenntnisse in der Software Transkribus sowie in der Transkription und digitalen Aufbereitung von handschriftlichen Archivalien in der Archäologie zu vermitteln und Einblicke in die Möglichkeiten der Digital Humanities in der Archäologie zu geben. Studierende sollen über ein grundlegendes Verständnis der Grabungsmethodik und in der prähistorischen Bedeutung des Fundplatzes von Karanovo in Bulgarien sowie Grundkenntnisse in der Planung eines digitalen Aufarbeitungsprojektes von analoger Grabungs-/Funddokumentation aufbauen.


Psychologie

Seminar: Research Data Management (RDM): Lifecycle and Sharing (Plan, share and comply) (Mateusz Pawlik)

This seminar provides a structured, cross-disciplinary exploration of the research data management (RDM) lifecycle – from project planning and data collection to long-term preservation and sharing. Students deepen their understanding of the RDM lifecycle and apply FAIR principles in practical terms by developing a project-specific, living Data Management Plan (DMP) aligned with funder expectations and PLUS guidance. Rather than focusing on technical implementation, the course emphasizes strategic planning, legal and ethical compliance, and sustainable data stewardship.

The seminar is cross-faculty and benefits from disciplinary diversity, enabling comparison of domain-specific standards, infrastructures, and compliance requirements. Final emphasis may adapt to the group.


Informatik

Am FB Informatik und am FB Artificial Intelligence und Human Interfaces der Fakultät für Digitale und Analytische Wissenschaften sind darüberhinaus viele Veranstaltungen ebenfalls für die Studienergänzung des IZMF anrechenbar. Im Studienjahr 2025/2026 können Studierende verschiedene Grundlagen zur Programmierung, Datenorganisation und -verarbeitung sowie zu neuronalen Netzen und dem Einsatz von Artifical Intelligence erwerben. Einige Kurse führen auch in verschiedene Programmiersprachen wie Python und C/C++ ein.


Zur Übersicht über das gesamte Lehrveranstaltungsangebot für die IZMF-Studienergänzung.


Die Wortwolke wurde mit wortwolken.com erstellt.

Karoline Döring
Karoline Döring

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OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Karoline Döring (26. Februar 2026). Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2026 aus dem Themenbereich Digital Humanities am IZMF. Digital Humanities an der Universität Salzburg. Abgerufen am 6. Oktober 2026 von https://doi.org/10.58079/15rnt


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