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Kategorie: Allgemein

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Die KI als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter in der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB)

Agentische Workflows, „Experts in the Loop“ und wissenschaftliche Verantwortung in der MHDBDB In der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB) arbeiten wir inzwischen mit agentischen KI-Workflows. KI-Systeme untersuchen Datenbestände, entwickeln Software, bereiten Annotationen vor und prüfen Änderungen. Sie bearbeiten damit Aufgaben unmittelbar in einer Forschungsinfrastruktur. Das eröffnet neue Möglichkeiten und stellt zugleich eine epistemische Frage: Unter welchen Bedingungen wird aus einem plausiblen KI-Vorschlag eine wissenschaftlich vertretbare Änderung unserer Daten? Human in the Loop, Explainable AI und menschliche Kontrolle...

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Naming-Analysis joins the Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank

Ein Datensatz zur Benennung von Figuren in vier ausgewählten Texten mittelhochdeutscher Epik Die germanistische Mediävistik beschäftigt sich seit einiger Zeit verstärkt mit der Verwendung von Namen in mittelhochdeutschen Texten; Vorarbeiten dazu liegen u. a. von Gerstenecker (2012) zur Poetologie der Personennamen im deutschen Artusroman und von Reich (2011) zu Eigennamen als narrativen Zentren mittelalterlicher Epik vor. Über die reine Kategorie des Eigennamens hinaus prägen jedoch vor allem rhetorische Mittel wie Antonomasien und Epitheta die Art,...

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Explainable AI: Das Projekt DIA-XAI erprobt ein System für KI-gestützte Workflows und ihre fachwissenschaftliche Validierung durch Experts-in-the-Loop

Ziel des Projekts „Wissensschätze der Universität Salzburg. Pilot für Explainable AI zu diachronen Kulturdaten aus Literaturarchiv und MHDBDB“ – kurz „DIA-XAI“ ist die Entwicklung und Erprobung eines Expert-in-the-Loop-Prototyps (EIL) – also eines KI-gestützten Werkzeugs, bei dem Forschende aktiv in automatische Analyse- und Annotationsprozesse eingreifen, maschinelle Vorschläge prüfen und verbessern können. Dadurch entsteht ein transparenter Feedback-Mechanismus, in dem Fachwissen gezielt zur Verbesserung der KI-gestützten Ergebnisse eingesetzt wird. Im Mittelpunkt stehen zwei etablierte Forschungsinfrastrukturen der Universität: die...

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Anmeldung für DigiHist2026 möglich

Digitale Zugänge in den Geschichtswissenschaften haben vor allem im Bereich der digitalen Editionen und Textverarbeitung in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erhalten. Vergleichsweise weniger artikuliert ist die Diskussion im Feld der digitalen Zugänge zu materiellen Quellen und zum breiten Feld des kulturellen Erbes. An der Universität Salzburg hat die Forschung zur materiellen Kultur in Verbindung mit digitalen Tools und Methoden eine lange Tradition. Entsprechend stellt die Digital-History-Tagung 2026 das kulturelle Erbe ins Zentrum und bettet...

Logo der neue Frau Venus mit schwarzen Linien auf weißem Grund 0

MHDBDB Next: Forschen ohne Datenbankserver 

Die Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB) gehört zu den ältesten digitalen Forschungsinfrastrukturen der germanistischen Mediävistik. 1972 als Dissertationsprojekt auf Lochkarten gestartet, 1995 als eine der ersten geisteswissenschaftlichen Datenbanken im Web verfügbar und 2022 mit einem 50-jährigen Jubiläum gefeiert, steht die MHDBDB seit 2025 vor ihrer bislang tiefgreifendsten Erneuerung: der vollständigen Migration auf den TEI-XML-Standard und einer zugehörigen, datenbankfreien Forschungsplattform.   Wer die Vorgeschichte kennt, versteht, warum die aktuelle Migration so einschneidend für uns ist. Über zwei Jahrzehnte lang...

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Der VM-Cluster als Infrastrukturangebot an der Universität Salzburg im Testszenario des Projekts „Discovery of Things“

Mit dem wachsenden Einsatz von RDF-basierten Wissensgraphen in den Digital Humanities stellt sich zunehmend die Frage, ab welcher Datenmenge und Abfragekomplexität klassische Serverarchitekturen an ihre Grenzen stoßen und verteilte Infrastrukturen erforderlich werden.1 Insbesondere kombinierte SPARQL-Abfragen über zusammengeführte RDF-Bestände wie im Projekt „DiscoThings – Discovery of Things“ könnten ein Potential für Engpässe aufgrund der Größe des Graphs oder der Komplexität der Datenstrukturen bergen. Aufbauend auf dem zweiten Test Case2 des DHInfra-Projekts, in dem sich gezeigt hat,...

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DHInfra Proxmox-VMs und ihre Verwendung für DH Use Cases am Beispiel von „Managing Maximilian“ und „Pangloss“

Über ManMax und Pangloss Bei „Managing Maximilian“ (ManMax) handelt es sich um ein FWF-gefördertes Großprojekt zur Erstellung einer prosopografischen Datenbank des Hofes Maximilians I. ManMax nutzt derzeit APIS (eine Django-basierte Webanwendung, entwickelt am ACDH) mit einem eigens entwickelten, entkoppelten Frontend als primären Datenspeicher und Plattform zur Datenerstellung. Aufgrund der komplexen Datenstrukturen (im Wesentlichen große Graphen) wurde Pangloss entwickelt, eine FastAPI-basierte Plattform mit Pydantic für Datenmodellierung und -validierung, einem benutzerdefinierten Abfragegenerator zur Übersetzung der Pydantic-Modelle in...

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CfP: Summerschool „Who Cares: Collecting, preserving, and curating in museums, archives, and organizations“

Das Department für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Universität für Weiterbildung Krems veranstaltet vom 1.–6. Juli die Summerschool „Who Cares: Collecting, preserving, and curating in museums, archives, and organizations“. Im Fokus stehen Diskurse, Praktiken, Ethik und Politik der Fürsorge im Zusammenhang mit dem Sammeln, Bewahren, Restaurieren, Kuratieren, Interpretieren sowie Verwalten und Organisieren von Kulturerbe. Die Organisator:innen laden zur Teilnahme an der School ein und bitten um Beiträge, die das Thema aus verschiedenen Perspektiven aufgreifen. Möglichkeiten...

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Sommerschulen zu Digital Humanities 2026

Das Mittelalterblog stellt jedes Jahr das breite Angebot an Sommerschulen und anderen extracurricularen Angeboten zusammen. Die Rubrik „Digital Humanities“ wächst kontinuierlich. Für Studierende und Promovierende der Universität Salzburg sind diese Veranstaltungen eine gute Möglichkeit ihre Kompetenzen in den Digital Humanities zu erweitern und gleichzeitig Auslandserfahrung zu sammeln. Angebote Karoline Döring. Sommerschulen 2026. Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte (2026), https://mittelalter.hypotheses.org/39070 Beitragsbild: Gabor Fejes, 2015, Pixabay-Inhaltslizenz

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Verstärkung für die Digital History an der Universität Salzburg

Seit diesem Semester lehrt und forscht Dr. Drew Thomas an unserer Universität. Er ist Historiker mit Schwerpunkt auf der materiellen Kultur der Frühen Neuzeit, insbesondere auf der Geschichte der Kommunikation im Heiligen Römischen Reich während der Reformation und der deutschen Renaissance. Sein methodischer Fokus sind digitale Geschichtswissenschaften und computergestützte Verfahren. Studierende können im Sommersemester 2026 diese Lehrveranstaltungen bei ihm besuchen, mit denen er auch den Schwerpunkt Digital Humanities des IZMF verstärkt: Geschichte: Vorlesung: Digital History....