Verschlagwortet: DH-Projekte
In der Zeitschrift Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte (formerly known as Mittelalterblog) ist ein neuer Beitrag von Julia Hintersteiner zur von CLARIAH-AT geförderten Zusammenarbeit von Wenzelsbibel digital (WB-DEA) und Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB) erschienen. Im Zentrum steht die Wenzelsbibel (Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Manfred Kern) als Pilotmodell für die Entwicklung interoperabler digitaler Editionen und die Verbindung unterschiedlicher Forschungsinfrastrukturen. Zum Beitrag:Julia Hintersteiner (24. September 2026): WB-DEA meets MHDBDB: Die Wenzelsbibel als Pilotmodell für interoperable Editionen. Mittelalter.https://doi.org/10.58079/16u1d
Agentische Workflows, „Experts in the Loop“ und wissenschaftliche Verantwortung in der MHDBDB In der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB) arbeiten wir inzwischen mit agentischen KI-Workflows. KI-Systeme untersuchen Datenbestände, entwickeln Software, bereiten Annotationen vor und prüfen Änderungen. Sie bearbeiten damit Aufgaben unmittelbar in einer Forschungsinfrastruktur. Das eröffnet neue Möglichkeiten und stellt zugleich eine epistemische Frage: Unter welchen Bedingungen wird aus einem plausiblen KI-Vorschlag eine wissenschaftlich vertretbare Änderung unserer Daten? Human in the Loop, Explainable AI und menschliche Kontrolle...
Das DH Forum Das DH Forum des IZMF ist ein neuer regelmäßiger Termin im Studienjahr zu den DH-Agenden / digitalen Agenden der Universität und bringt die DH-Community der Universität näher zusammen. Es wirkt als aktiver Informationspunkt zu den aktuellen Entwicklungen der digitalen Agenden und schafft eine regelmäßige Begegnungsfläche für interdisziplinären Austausch der DH-Community. Zudem fördert das Forum universitätsweite Kooperationen für das digitale Forschen & Arbeiten. Der Kick-Off: Bericht über die derzeit laufenden Initiativen für den...
Das österreichische Konsortium, das die Anwendung digitaler Methoden in den Geisteswissenschaften und die Entwicklung von digitalen Forschungsinfrastrukturen vorantreibt, CLARIAH-AT, schreibt regelmäßig Förderungen aus. Für die aktuelle Runde gingen äußerst viele Anträge ein. Diese beiden Projekte der Universität Salzburg haben sich ebenfalls beworben und die Förderung erhalten: Gipsabgusssammlung des Fachbereichs Altertumswissenschaften in der Alten Residenz Salzburg – Erstellung einer digitalen Sammlung und eines virtuellen Rundgangs Lydia Berger, Alexander Sokolicek, Melissa Vetters (FB Altertumswissenschaften) Der Fachbereich...
Zur Modellierung von Namen aschkenasischer Juden in Datenbanken Ruth Bruchertseifer (Trier) arbeitet in den Bereichen der semantischen Modellierung von Personendaten und Linked Open Data mit Schwerpunkt auf Themen der spätmittelalterlichen Geschichte und der Geschichte der Juden. Ihr Dissertationsprojekt verortet sich innerhalb der Forschungsgruppe „Aschkenas in neuen Lebenswelten. Akteure, Praktiken und Räume in der jüdischen Geschichte Mitteleuropas während des 15. und 16. Jahrhunderts“, die im Frühjahr 2025 an den Standorten Trier, Duisburg-Essen und Münster entsteht. Sechs...
Drei DH-Leuchtturmprojekte der Universität Salzburg stellen ihre Forschungsfragen vor Auf dem Symposion des Mediävistikverbands hatten drei unter anderem vom Land Salzburg und vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung geförderte Projekte der Universität Salzburg die Möglichkeit ihre Arbeit vorzustellen. In der Sektion „What’s in a name?“ Namen und ihre digitalen Erschließungs- und Analyseformen für Text- und Bildquellen des Mittelalters zeigten Mitglieder der drei Projektteams, wie Normierungs- und Standardisierungsvorgänge für die computergestützte Erforschung von mittelalterlichen Texten,...
Digitale Präsentation von Namen und Daten in Petrus von Poitiers’ Compendium Historiae. Andrea Worm (Tübingen), Eleanor Goerss (Tübingen), Franz Fischer (Venedig), Roman Bleier und Jakob Sonnberger (Graz) bestritten die erste DH-Sektion im Programm des Symposions des Mediävistikverbandes. Unter dem Titel „Beginning with Adam …“ Names in Peter of Poitiers’ Compendium Historiae stellten sie ihre Arbeit an einem der in Mittelalter und Früher Neuzeit meist überlieferten und variantenreichsten Werke des 12. Jahrhunderts vor. Mit...
In den vergangenen Tagen wurden hier auf dem Blog insgesamt 11 Sektionen und Vorträge im Programm des Symposions des Mediävistenverbands vorgestellt. Sie zeigen das sehr interdiziplinäre und vielfältige Panorama der DH-Forschung, das auf dieser für die Mediävistik zentralen Veranstaltung in Salzburg umrissen werden wird. Viele Salzburger Forschende tragen dazu bei und zeigen damit auch den Stellenwert, den Digital Humanities für die Mittelalter- & Frühneuzeitforschung an der PLUS haben. Übersicht Montag, 24. Februar Sektion 1.1., 11:00–12:30...
Sektion 10.3., Mittwoch, 26. Februar 2025, 15:30–17:00 Uhr unter Leitung von Gabriel Viehhauer (Wien) mit Robert Giel (Berlin) & Ursula Stampfer (München), Namen und Personen im Kontext des Handschriftenportals Im Kontext von mittelalterlichen Handschriften begegnen eine Menge an unterschiedlichen Personen bzw. Namen. Sie zeichnen teilweise für die in Abschriften enthaltenen Texte verantwortlich, vorrangig stehen sie aber in enger Verbindung mit der Handschrift selbst. Nur vereinzelt sind Schreiber, Buchmaler und Buchbinder namentlich bzw. mit vollem Namen...
Vortrag in der Sektion 9.1. Burgen benennen. Strategien und Funktionen der Namensgebung aus literatur- und kulturhistorischer Perspektive, Mittwoch, 26. Februar 2025, 13:30–15:00 Uhr von Elisabeth Tangerner (Salzburg) In der Benennung von Räumen und Gebäudeteilen lässt sich ein Teil des Lebensraums Burg mitsamt den sozialen Strukturen, Netzwerken, Kontinuitäten und Neuerungen greifen. Zeitgenössische Raumnamen finden sich in Burginventaren, sofern diese nach Räumen gegliedert sind oder Objekte diesen zugeordnet werden. Solche überlieferten Bezeichnungen dienen nicht nur in Ergänzung...