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Verschlagwortet: Digital Humanities

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WB-DEA meets MHDBDB: Die Wenzelsbibel als Pilotmodell für interoperable Editionen

In der Zeitschrift Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte (formerly known as Mittelalterblog) ist ein neuer Beitrag von Julia Hintersteiner zur von CLARIAH-AT geförderten Zusammenarbeit von Wenzelsbibel digital (WB-DEA) und Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB) erschienen. Im Zentrum steht die Wenzelsbibel (Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Manfred Kern) als Pilotmodell für die Entwicklung interoperabler digitaler Editionen und die Verbindung unterschiedlicher Forschungsinfrastrukturen. Zum Beitrag:Julia Hintersteiner (24. September 2026): WB-DEA meets MHDBDB: Die Wenzelsbibel als Pilotmodell für interoperable Editionen. Mittelalter.https://doi.org/10.58079/16u1d

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Die KI als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter in der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB)

Agentische Workflows, „Experts in the Loop“ und wissenschaftliche Verantwortung in der MHDBDB In der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB) arbeiten wir inzwischen mit agentischen KI-Workflows. KI-Systeme untersuchen Datenbestände, entwickeln Software, bereiten Annotationen vor und prüfen Änderungen. Sie bearbeiten damit Aufgaben unmittelbar in einer Forschungsinfrastruktur. Das eröffnet neue Möglichkeiten und stellt zugleich eine epistemische Frage: Unter welchen Bedingungen wird aus einem plausiblen KI-Vorschlag eine wissenschaftlich vertretbare Änderung unserer Daten? Human in the Loop, Explainable AI und menschliche Kontrolle...

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Naming-Analysis joins the Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank

Ein Datensatz zur Benennung von Figuren in vier ausgewählten Texten mittelhochdeutscher Epik Die germanistische Mediävistik beschäftigt sich seit einiger Zeit verstärkt mit der Verwendung von Namen in mittelhochdeutschen Texten; Vorarbeiten dazu liegen u. a. von Gerstenecker (2012) zur Poetologie der Personennamen im deutschen Artusroman und von Reich (2011) zu Eigennamen als narrativen Zentren mittelalterlicher Epik vor. Über die reine Kategorie des Eigennamens hinaus prägen jedoch vor allem rhetorische Mittel wie Antonomasien und Epitheta die Art,...

Logo der neue Frau Venus mit schwarzen Linien auf weißem Grund 0

MHDBDB Next: Forschen ohne Datenbankserver 

Die Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB) gehört zu den ältesten digitalen Forschungsinfrastrukturen der germanistischen Mediävistik. 1972 als Dissertationsprojekt auf Lochkarten gestartet, 1995 als eine der ersten geisteswissenschaftlichen Datenbanken im Web verfügbar und 2022 mit einem 50-jährigen Jubiläum gefeiert, steht die MHDBDB seit 2025 vor ihrer bislang tiefgreifendsten Erneuerung: der vollständigen Migration auf den TEI-XML-Standard und einer zugehörigen, datenbankfreien Forschungsplattform.   Wer die Vorgeschichte kennt, versteht, warum die aktuelle Migration so einschneidend für uns ist. Über zwei Jahrzehnte lang...

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Figuren digital: Neues WEAVE-Projekt zur computergestützten Figurenanalyse in mittelhochdeutschen Texten

Mit dem internationalen WEAVE-Forschungsprojekt „Figuren digital. Annotation, Methodik und Analyse im Kontext semantischer Konzepte“ startet ein neues Kooperationsprojekt zwischen der Universität Salzburg, der Universität Stuttgart und der FAU Erlangen-Nürnberg. Das dreijährige Projekt wird von Nora Ketschik (Lead Institution Universität Stuttgart), Katharina Zeppezauer-Wachauer (Projektleitung Salzburg) und Friedrich Michael Dimpel (Projektleitung FAU Erlangen-Nürnberg) geleitet und von FWF und DFG gefördert. Im Zentrum des Projekts steht die computergestützte Analyse literarischer Figuren in mittelhochdeutschen Erzähltexten. Untersucht wird, wie Figuren...

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„Poc, the Black Knight“ – Wie voreingenommen sind LLMs bei mittelalterlicher Literatur?

Das Team der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank nahm im September 2025 an der Tagung „Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften“ (FORGE) an der Universität Rostock teil. Die Konferenz findet zweijährlich statt und verbindet Forschungsdatenmanagement und Fachwissenschaft in einem interdisziplinären und praktisch orientierten Austausch. Nachdem vor Ort als erstes gelernt wurde, dass es „for-geh“ und nicht englisch „forge“ (Schmiede) ausgesprochen wird, durften Alan van Beek und Julia Hintersteiner (Katharina Zeppezauer-Wachauer war nicht physisch anwesend) die Konferenz mit einem 90-minütigen Workshop...

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Call for Contributions für die Digital-History-Tagung 2026 

Digital History – Doing Cultural Heritage 28. September bis 1. Oktober 2026 Salzburg Tagung Alle zwei Jahre organisiert die AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) mit Kooperationspartnern an wechselnden Standorten eine groß angelegte Digital-History-Tagung. Sie dient der Verständigung über aktuelle Entwicklungen der digitalen Geschichtswissenschaft im deutschsprachigen Raum und adressiert insbesondere disziplinäre Transformationen und fachlich-methodische Konsequenzen. Die vergangenen Veranstaltungen in Göttingen / virtuell (2021), Berlin (2023) und Halle (2024) widmeten sich...

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Welcome Day – Herzlich Willkommen am Fachbereich Altertumswissenschaften!

Der Fachbereich Altertumswissenschaften, der sich in der Alten Residenz befindet und die Fächer (und Bereiche) Alte Geschichte (Alte Geschichte, Altertumskunde und Mykenologie) Archäologie (Klassische und Frühägäische Archäologie) Latein und Griechisch (Klassische Philologie) Rhetorik (Klassische Rhetorik) und Judaistik (Jüdische Kulturgeschichte) umfasst, heißt alle Studienanfänger:innen herzlich willkommen! Am Donnerstag, 09.10.2025 laden wir alle Studierenden und Mitarbeiter:innen des Fachbereichs um 17 Uhr zur Semestereröffnungsfeier in unsere Abgusssammlung (SR E.33) ein. Die Fachbereichsleitung und die Studierendenvertretung stellen unsere Mitarbeiter:innen, Curricula...

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Projektumfeldanalyse als Projektmanagement-Methode

Projekte sind in ein komplexes unternehmerisches Gesamtsystem integriert, in dem Personen und Systeme vielfältige Wechselwirkungen zueinander entfalten. Vielmehr noch: „Projekte sind eigenständige soziale Systeme, eingebettet in ein projektspezifisches Umfeld, weil sehr häufig Handlungsmuster, Arbeitsformen, Kommunikationsflüsse und Regeln entstehen, die sich von der Kultur der Stammorganisation unterscheiden.“ (Patzak & Rattay 2009, 20). Interne und externe Rahmenbedingungen und soziale, fachliche, sachliche und technische Faktoren interagieren in systemischen Wechselbeziehungen und beeinflussen in verschiedenster Intensität den Verlauf der Vorhaben...

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Was braucht gutes digitales Forschen und Arbeiten?

Eine Analyse des Ökosystems und des Projektumfelds für DH-Forschung an der Universität Salzburg Einleitung Das Interdisziplinäre Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit (IZMF) der Universität Salzburg setzt seit 2016 konsequent eine Digital Humanities-Strategie zur nachhaltigen Profilbildung des Zentrums in Forschung, Lehre und Transfer um: Die Anwendung computergestützter Methoden in den DH-Projekten des IZMF ermöglicht einen innovativen Erkenntnisgewinn im Bereich der digitalen Erforschung von Mittelalter und Früher Neuzeit. Die Verankerung von digitalen Methoden im Lehrangebot stärkt epochenübergreifend...